Seit drei Monaten gibt es die Zwergenphänomenta, ein Ausstellungsteil der Phänomenta Flensburg mit rund 20 Experimenten, konzipiert und gebaut für Kinder zwischen drei und sechs Jahren. Der Versuch ist geglückt, Kleinkinder, Eltern und Erzieher für Phänomene der Natur zu begeistern. Viele Besucher haben die Zwergenphänomenta erkundet und darum soll Sie nun fester Bestandteil des Science Centers werden.
|
Die Phänomenta-Mitarbeiterinnen Kira Enewaldsen-Schreiber, Kirsten Richter, Ulrike Ebert und Ausstellungsleiter Wolfgang Muth konzipierten und bauten seit Herbst vergangenen Jahres die Zwergenphänomenta. Die Exponate zeigen Phänomene aus der Naturwissenschaft - und das anschaulich und auf die Größe der Kinder zugeschnitten. Zum Beispiel spielt die unsichtbare, dennoch spürbare Kraft des Magnetismus eine Rolle. Was läßt die Fische im großen Aquarium anbeißen? Ziehen sich alle Dinge an? Die Kinder werden es herausfinden, denn Jungen und Mädchen im Kindergartenalter sind wissbegierig und lernen schnell. Ein anderes Exponat beschäftigt sich vor allem mit visuellen Reizen: Im Haus der Sinne sprechen Spiegel, ein Periskop, und eine Wand, auf der man mit Licht schreiben kann, das Auge an.
|

Die Experimente sind in Größe und Erscheinungsbild auf das Alter der Kinder zugeschnitten und schließen so eine Lücke im Angebot der Phänomenta. Geplant sind in diesem Jahr zwei neue Exponate. Mit den "elektrischen Flöhe" werden Kinder zum einen die elektrostatische Aufladung kennenlernen, zum anderen mittels eines Dynamos spüren, wie erstaunlich viel Kraft man benötigt, um eine Lampe zum Leuchten zu bringen.
|

 Die Zwergenphänomenta ist vormittags und nachmittags geöffnet. Die Zeit von 10 bis 14 Uhr ist angemeldeten Kindergartengruppen vorbehalten. Am Nachmittag und am Wochenende ist die Zwergenphänomenta dann für Besucher mit Kleinkindern zugänglich.
Gruppenanmeldung und Information unter der Flensburger Rufnummer 0461-144490 .
|
|