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Phänomenta: staunen – forschen –
begreifen
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Kurzschluss
Reicht der Strom aus zwei Monozellen um einen dünnen Draht durchbrennen zu lassen?
Die beiden Pole der parallel geschalteten Monozellen können mit einem
dünnen Kupferdraht verbunden werden. Durch sie fließt ein so hoher Strom, dass der Draht über den Schmelzpunkt erwärmt wird und daher an einer Stelle durchschmilzt. Die entscheidende Größe für die Erwärmung des Drahtes ist die elektrische Stromstärke, nicht die elektrische Spannung, die hier nur 1,5 Volt beträgt. Der geringe Widerstand des Kupferdrahtes führt auch bei der relativ geringen Spannung zu einer hohen Stromstärke.
Im Haushalt oder im Auto verhindern Sicherungen oder Leitungsschutzschalter (Sicherungsautomaten), dass bei einem Kurzschluss die Zuleitungsdrähte zu glühen beginnen.
Ein Fehlerstromschutzschalter schützt dagegen den Menschen, wenn er versehentlich eine Leitung berührt und damit eine Verbindung zur Erde herstellt.
In der Glühlampe ist das Glühen des Drahtes beabsichtigt. Er ist so ausgelegt, dass er hohe Temperaturen aushält (hoher Schmelzpunkt, um 3000°C). Eine Schtzgasfüllung im Glaskolben verhindert die Oxidation.
Zum Weiterklicken: Das interaktive Glühlampenlabor
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